Ugly - Verlier nicht dein Gesicht von Scott Westerfeld

Titel: Ugly - Verlier nicht dein Gesicht
Autor: Scott Westerfeld
Übersetzer: Gabriele Haefs
Veröffentlicht: 2007
Seitenzahl: 432
Verlag: Carlsen
Serie: Ja.
1. Ugly - Verlier nicht dein Gesicht
2. Pretty - Erkenne dein Gesicht
3. Special - Zeig dein wahres Gesicht
4. Extra - Wer kennt dein Gesicht
Genre: Jugendbuch - Dystopie
Preis: 8,99

Zum Cover:
Das Cover ist eigentlich sehr gut gelungen. Es verrät nicht zu viel von der Geschichte, zeigt nur worum es im Prinzip geht. Man hat eine nicht unheimlich hässliche Person genommen, sondern ein Durchschnittsgesicht um zu zeigen, dass nicht nur die hässlichen Menschen vor der OP als hässlich bezeichnet werden, sondern auch die normalen und wahrscheinlich auch die hübschen.

Zur Geschichte:
Es dreht sick um Tally, eine 15-jährige Einwohnerin von Ugly-Ville, die Stadt in dem alle sogenannten Uglies wohnen bevor sie durch Schönheitsoperationen "aufgehübscht" werden und daraufhin New Pretty Town. Sie wartet nur noch darauf 16 zu werden um endlich zu ihren Freunden zu stossen, um endlich hübsch zu sein. Doch während sie wartet, lernt sie Shay kennen. Sie begeben sich auf ein waghalsiges Abenteuer jenseits der Stadt und nach und nach lernt Tally, dass hübsch sein nicht alles ist.

Meine Meinung:
Das Buch ist gut geschrieben, es zeigt die gebrainwashedten Menschen die leider auch in unserer Gesellschaft einen Grossteil darstellen und kritisiert die Entwicklung des Einflusses der Medien und Regierungen. Eigentlich ist es sehr traurig zu sehen wie junge Erwachsene nur darauf hoffen endlich schön zu sein. Aber wenn man mal genau nachdenkt, ist es heute auch schon so. Viele kleine Kinder (und erwachsene Frauen) denken sie wären nicht hübsch genug nur weil die Medien es uns einredet. Meines Erachtens ist es gar nicht mal so unwahrscheinlich, dass es irgendwann so ein "Geburtstagsgeschenk" gibt, so etwas wie ne Abwrackprämie "Wenn du 16 bist und von uns operiert wirst, bekommst du 200€ mehr von uns als wenn du von denen operiert wirst".
Also kurz, das Buch ist gut geschrieben, sozialkritisch und spielt in der Zukunft, also eigentlich eine gute Kombination. Doch irgendwie hat es mich nicht 100% überzeugt. Der ganze Kampf für Freiheit und whatever wirkt irgendwie aufgesetzt, wenn auch nicht schlecht.
Einige Charaktere wirken auch ziemlich 2-dimensional, aber diese sind meistens eh nur Nebencharaktere.

Fazit:
Das Buch ist spannend und die Geschichte ist innovativ. Der Schreibstil ist gut und die meisten Charaktere sind nicht so flach. Trotz dessen fehlt etwas, vielleicht logik? Ich bin mir nicht sicher was es ist. Aber da ich es nicht zu einem meiner Lieblingsbücher ernennen werde, bekommt es

 -Henny

1 Kommentar:

  1. Mir hat das Buch auch nicht so richtig gut gefallen, ich werde die Reihe deshalb auch nicht weiterlesen. Liebe Grüße :)

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