Ein ganzes halbes Jahr von Jojo Moyes

Titel: Ein ganzes halbes Jahr
Autor: Jojo Moyes
Übersertzer: Karolina Fell
Veröffentlicht: 2013
Seitenzahl: 512
Verlag: Rowohlt
Serie: Ja.
1. Ein ganzes halbes Jahr
2. Ein ganz neues Leben
Genre: Liebesroman
Preis: 14,99€
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Zum Cover:
Ich finde das Cover wirklich sehr schön. Aber ich habe das Gefühl es werden in letzter Zeit sehr viele solcher Cover gedruckt. Und damit verlieren die Autoren ihren Wiedererkennungswert, zumindest, was ihre Cover anbelangt. So gehe ich gerne in einen Buchladen, nehme ein Buch aus dem Regal weil ich weiss, das Cover gehört zu dem Buch von einem bestimmten Autor. Dies ist bei diesem Cover nicht der Fall, weil es hunderte andere Autoren gibt die ähnliche Cover haben. Trotz dessen ist es ein schönes Cover und mir gefällt sehr gut, dass die Details durch Laminierung hervorgehoben wurden. 

Zur Geschichte:
Wir lernen Louisa Clark kennen, eine end-zwanzigerin die in einem Café, dem Buttered Bun, arbeitet und seit sieben Jahren mit ihrem Freund Patrick zusammen ist. Sie hat nach der Schule keine Ausbildung gemacht, weshalb sie ohne nichts dar steht als der Inhaber des Buttered Bun entscheidet dieses zu schliessen um nach Australien zu gehen. Als sie ihrer Familie, die auf ihr Einkommen angewiesen ist, davon erzählt, drängt die sie sich um einen Job zu bemühen, den sie auch bald bekommen.
Neben Louisa, erfahren wir etwas über Will Trainer. Mit Mitte dreissig ist er ein etablierter Geschäftsmann der sein Leben, seine Freundin und seinen Job über alles liebt. Nach einem verheerenden Unfall, ist Will an den Rollstuhl gefesselt und verliert alles was er sich in seinem Leben ausgebaut hat.
Diese beiden, sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten lernen sich bald kennen und, auch wenn Louisa eine immer glückliche Person ist, wird sich dies bald ändern, denn sie erfährt von Wills dunklem Geheimnis.

Meine Meinung:
Das Buch ist sehr sehr schön geschrieben. Die Seitenzahl hat mich erst erschreckt, denn die vorherigen Bücher hatten alle so 250-250 Seiten. Und dann kamen mal eben 500+. Doch das Buch hat sich überhaupt nicht in die Länge gezogen. Alles ist zum richtigen Zeitpunkt geschehen und es gab keine unnützen Kapitel in denen die Autorin versucht mehr Seiten zu schreiben um über die 500-er Grenze zu gelangen. 
Die Geschichte ist interessant, aber auch unheimlich traurig. Es ist eigentlich eine typische Cinderella-Story. Zwei Menschen, die sich unter normalen Umständen nie kennengelernt hätten, kommen sich nah und lernen sich so gut kennen, dass sie sich ohne Wort verständigen können. 
Es handelt sich bei dem Buch um einen Liebesroman, deshalb ist es auch sehr wahrscheinlich, dass so Menschen wie ich, die unheimlich nah am Wasser gebaut sind (auch wenn ich denke, dass ich eher direkt im Wasser gebaut wurde), auf jeden Fall einige Tränen vergießen werden. 

Fazit:
Das Buch vereint eine schöne Geschichte mit dem dazu passenden Schreibstil. Es gibt interessante Wendungen und man kann richtig mit den Charakteren mitfühlen. Trotz allem, habe ich nicht dieses "2-Wochen später könnte ich immer noch weinen wenn ich daran denke”-Gefühl, welches ich z.B. bei “Ein Mann namens Ove” hatte. Deshalb gibt es von mir:
 -Henny

Kommentare:

  1. Hach, was habe ich geweint bei diesem Buch. Letztes Jahr war es sogar mein Jahreshighlight. Ich muss mir dringend auch die anderen Bücher von Jojo Moyes besorgen, die klingen einfach alle toll.
    Liebe Grüße

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  2. Hallo,
    ich fand das Buch auch schön (hat auch von mir 4/5 Sternen bekommen) und du hast recht, so richtig geweint habe ich auch nicht. Da habe ich schon emotionalere Bücher gelesen =))

    LG
    Avicenna

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