Ich bin nicht süss, ich hab bloss Zucker von Renate Bergmann

Titel: Ich bin nicht süss ich hab bloss Zucker
Autor: Renate Bergmann
Veröffentlicht: 2014
Seitenzahl: 224
Verlag: Rowohlt
Serie: Ja.
1. Ich bin nicht süss, ich hab bloss Zucker
2. Das bisschen Hüfte, meine Güte
Genre: Humor
Preis: 9,99€

Zum Cover:
Das Cover hat mich jetzt nicht so wahnsinnig umgehauen… Es werden zwei Klischee-Omis abgebildet, die grinsend und mit Handy in der Hand über einen Friedhof laufen. Dazu dann Titel und “Autorin” und etwas Wasserfarbe. Das wars aber auch schon. Nichts spannendes, nichts intrigierendes. Einfach nur ein ziemlich nichts-sagendes Cover, das zwar zeigt, dass es in dem Buch über die ältere Generation geht und Technik scheinbar eine Rolle spielt, aber mich nicht dazu bringen würde es auf dem Regal zu nehmen. 

Zur Geschichte:
Das ist schwer.. Die Geschichte ist die: Renate Bergmann (die Omi mit dem Handy in der Hand), wird von ihrem Enkel in die Welt der Technik eingeführt, sie beginnt zu twittern und auf Facebook zu wüten und verursacht damit scheinbar einen grossen Hype in Deutschland der dazu führte, dass die Twitter-Omi nun ein Buch verfasst. Ein Buch über sie, ihre Freundin Gertrud, ihre schrecklichen Nachbarn und ihre toten Ehemänner. So richtig bin ich mir noch nicht sicher worum es das ganze buch überhaupt wirklich geht...

Meine Meinung:
Naja, wie gesagt, ich bin mir noch nicht sicher, was eigentlich mit diesem Buch beabsichtigt wurde. Es zählt die Klischees der älteren Generation auf und zieht sie irgendwie durch den Kakao. Ich finde man merkt, dass es nicht von einer 80-Jährigen geschrieben wurde, sondern von einem Herren der sich in den Vierzigern befindet. Ich verstehe den Sinn hinter dem Buch nicht ganz. Wäre es wirklich ein 80-Jährige gewesen, wär das ganze lustig und interessant wie die Dame die Welt sieht. Aber Äusserungen wie weshalb es einen Anschnallgurt beim Fliegen gibt, wenn der so wie so gar nichts bringt (ausser zur Identifizierung der Opfer) wenn das Flugzeug abstürzt, hab ich mit 10 gemacht. Oder dass auf Beerdigungen von Menschen mit russischen Namen nur Russen aufkreuzen… Dafür brauch ich kein Buch, das kann ich mir selbst zusammenreimen.

Fazit:
Ich habe das Buch nicht abgebrochen, weil ich nicht gerne Bücher abbreche. Ich hab quasi immer bis zur letzten Sekunde Hoffnung, dass das Buch doch nicht so schlecht ist. Aber leider hat sich der erste Eindruck nicht geändert. Also bekommt das Buch von mir:


 -Henny

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