Traumlieder I von George R. R. Martin

Titel: Traumlieder I
Autor: George R. R. Martin
Veröffentlicht: 2014
Seitenzahl: 544
Verlag: Heyne
Serie: Ja
1. Traumlieder I
2. Traumlieder II
3. Traumlieder III
Genre: Kurzgeschichten
Preis: 14,99€
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Zum Cover:
Ich finde das Cover sehr schön, jedoch mag ich den Aufkleber "Vom GoT Bestseller-Autor" nicht. Solche Aufkleber machen für mich das Cover kaputt. Aber na ja, der Hintergrund ist echt schön. Ich mag dunkelblau und dieses verwaschene "mal heller mal dunkler" gibt dem Buch einen flauschigen Anblick.

Zum Inhalt:
In diesem Buch befinden sich viele verschiedene Kurzgeschichten aus George R. R. Martins Anfangszeit. Die meisten Geschichten kommen aus dem Science-Fiction Bereich, werden zwischendurch jedoch von anderen Erzählungen unterbrochen. Nach Erscheinungsdatum sortiert, erzählt der Autor vor jedem Kapitel etwas über die Entstehung, den Veröffentlichungsprozess oder seine Erfahrungen aus dem Studium.

Meine Meinung:
Bis auf Wild Cards, welches nicht wirklich von ihm verfasst wurde, hatte ich bisher keine literarischen Berührungspunkte mit George R. R. Martin gehabt. Aus diesem Grund und aus der Neugier was der Autor noch so alles neben Game of Thrones schreibt, hab ich mich dazu entschlossen das Buch in mein Regal einziehen zu lassen. Wie viele von euch wissen, ist mein Regal ziemlich Fantasy-lastig und Science-Fiction ist auch eher nicht mein Genre, trotzdem hab ich die verschiedenen Geschichten gerne und ziemlich zügig gelesen. Denn durch die, zu Beginn, kurzen Texte ist es mir leichter gefallen, Geschichten die mir nicht lagen, zu lesen.
Wie bereits erwähnt, wird vor jedem Kapitel von George Martin selbst erklärt wie es zu den Geschichten kam. Durch diese Erläuterungen und die Einblicke in sein Leben, konnte man den kleinen George, der seine Geschichten für ein Paar Dollar an die Nachbarschaft verkaufte, auf seinem Weg zum ausgezeichneten Autor verfolgen. Die Rückschläge, die Verluste mancher Geschichten, aber auch die Highlights, die Erfolge und Triumphe des Autors haben ihn für mich in ein völlig neues Licht gerückt. Es hat mir gezeigt, dass der Erfolg den er heute hat, nicht auf einmal auf ihn zu geflogen kam, sondern dass auch er für diesen kämpfen musste. Und das hat er mit einer unheimlichen Hartnäckigkeit getan.
Neben den (überwiegenden) Sci-Fi Geschichten, finden sich auch andere, was mir das Lesen noch weiter erleichterte. Ausserdem wurde mir dadurch der unheimlich facettenreiche Schreibstil des Autors nur noch bewusster. Verschiedene Perspektiven, Settings und Problemstellungen wurden von dem Autor so genial wiedergegeben, dass es fast schon gruselig ist. Die Wandelbarkeit des Schreibstils hat mich wirklich sehr beeindruckt.

Fazit:
Das Buch ist einzigartig. Auch wenn ich kein Fan des Genres bin und wahrscheinlich auch nie werde, war es toll zu lesen und hat mir in vielen Fällen Denkanstösse gegeben.

Kommentare:

  1. Huhu Henny,

    Schön, dass du soviel Spaß an dem Buch hattest.
    Ich kann dem Autor leider noch nicht ganz soviel abgewinnen. Ich hänge immer noch an dem zweoten Got Band auf englisch fest^^

    LG
    Steffi♥

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  2. Hallöchen liebe Henny :D
    Ich hab das Buch auch bereits schon auf dem Schirm - ich dachte mir "Das Lied von Eis und Feuer" war auch genial dann muss Traumlieder (trotz anderer Thematik) doch auch gut sein!
    Auf jeden Fall eine schöne aufschlussreiche Rezi
    Liebste Grüße
    Janine

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