Wild Cards - Der höchste Einsatz von George R. R. Martin


Titel: Wild Cards - Der höchste Einsatz
Autor: George R. R. Martin
Veröffentlicht: 2016
Seitenzahl: 704
Verlag: Penhaligon
Serie: Ja.
3. Wild Cards - Der höchste Einsatz
Genre: Science Fiction
Preis: 14,99€

Zur Geschichte:
Immer mehr Kinder werden in Afrika in ein geheimes Labor verschleppt, wo sie absichtlich mit dem Wild-Cards-Virus infiziert werden. Die meisten sterben oder mutieren auf schreckliche Weise. Doch einige wenige werden zu Assen mit superheldengleichen Kräften und anschließend gezwungen, für das People's Paradise of Africa zu kämpfen. Dahinter steckt Radical, das wahrscheinlich mächtigste Ass der Welt, der endgültig dem Wahnsinn verfallen ist. Das Kommitee – die Ass-Eingreiftruppe der UNO – muss ihn aufhalten. Doch der Radical ist der tödlichste Gegner, dem sie sich je gegenübergesehen haben.

Meine Meinung:
Als letzter Teil der Trilogie präsentiert sich Wild Cards - Der höchste Einsatz nicht nur deutlich dicker, sonder auch verworrener als seine Vorgänger. Zwar ziehen sich in diesem Teil einige der vorherigen Protagonisten (wie z.B. Drummer Boy) wieder zurück in ihr Privatleben, trotzdem tauchen irgendwie immer neue Menschen und Asse auf die wieder zu Verwirrung führen.

Obwohl ich es mag, wenn Charaktere tiefgründiger sind und im Laufe eines Buches ausgebaut werden, hatte ich in diesem Teil meine Probleme damit. Das lag nicht unbedingt an der Art, sondern eher daran, dass man nicht nur 2-3 Protagonisten hat, die ausgebaut werden, sondern deutlich mehr. So ziehen sich die Geschehnisse unnötig in die Länge.

Während wir im 2. Band eine Einführung in die Organisationen (Das Komitee und das People's Paradise of Africa) bekommen haben, spielen diese nun die tragende Rolle im Showdown der Reihe. Das Komitee, aufgebaut um denen zu helfen die Hilfe benötigen, verstrickt sich in politischen Angelegenheiten die ausführlich beschrieben werden und ziemlich langweilig sind. Das PPoA unter Radical beginnt parallel dazu Asse zu erschaffen in dem er Kinder mit dem Virus infiziert. Diese sehr gruselige Vorstellung geht jedoch ebenfalls in der Masse an Ereignissen und Geschichten unter, so dass ich mir weniger darüber Gedanken gemacht habe, wie krank das alles ist, als darüber wo ich eigentlich gerade bin und welches Ass nochmal welche Fähigkeiten hatte. Zwar fügt sich am Ende doch alles zusammen, aber der Weg dahin ist kompliziert und macht wenig Spaß.
Fazit:
Auch das Grand Finale der Trilogie konnte mich nicht vom Hocker hauen, eher im Gegenteil. Den Großteil des Buches über, war ich verwirrt und genervt. Im Nachhinein habe ich erfahren, dass es besser gewesen wäre die erste Generation zu lesen, bevor man sich an die Trilogie (vor allem aber den letzten Band) wagt...

Kommentare:

  1. Hallo Henny :)

    erstmal: Frohes Neues Jahr!
    Und danke für diese informative Rezi. Ich stand schon vor der Überlegung ob ich die Reihe noch weiter lesen soll... aber du hast mich darin bestätigt es lieber nicht weiter zu verfolgen. Noch verworrener? Ich fand Band 2 schon schlimm... Nee nee da lasse ich das lieber sein ^^'.

    Liebe Grüße
    Insi Eule

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