Basaltblitz - Geburt eines Helden von Markus Tillmanns


Titel: Basaltblitz - Geburt eines Helden
Autor: Markus Tillmanns
Veröffentlicht: 2015
Seitenzahl: 110
Verlag: Selfpublished
Serie: Ja.
1. Basaltblitz - Geburt eines Helden
2. Basaltblitz - Monsterjagd
3. Basaltblitz - Blutmond
4. Basaltblitz - Superhelden
Genre: Jugendbuch / Fantasy
Preis: 6,99€


Zum Cover:
Das Cover ist ein typisches Comic-Cover obwohl der Inhalt kein Comic ist. Ich hätte genau aus diesem Grund nie zu diesem Buch gegriffen, weil ich einfach kein Comic-Leser bin. Die Anmerkung, dass es sich um einen Roman handelt ist da auf jeden Fall ein Pluspunkt! Der Held auf dem Cover (Nick) passt zum Inhalt und ich denke, dass einige Comic-Leser zu diesem Buch greifen würden.

Zur Geschichte:
Nick ist ein Aussenseiter. In der Schule wird er gemobbt, weil er Superman, Batman, Wolverine usw. gerne liest und dies nicht verbirgt. Als er aus Versehen ein Kometenstück isst, schwebt er eines Morgens unter der Decke und muss feststellen, dass er selbst zu einem Superhelden geworden ist. Doch wo es Helden gibt, sind auch die Bösewichte nicht weit. Schon bald wird Nick mit den Schattenseiten des Helden-Daseins konfrontiert.

Meine Meinung:
Wie schon erwähnt, bin ich kein Comic-Leser. Trotzdem musste ich nach der lustig geschriebenen Leseprobe des Autors das Buch lesen! Die Geschichte ist locker und unbedarft. Einiges ist etwas offensichtlich, wird aber dank des unterhaltsamen Schreibstils des Autors nicht langweilig.

Nick ist nichts besonderes. Ich war nicht umgehauen vom Charakter, aber ich denke genau das wollte der Autor bezwecken. Nick ist einfach stinknormal, ein bisschen ein Loser, nicht sonderlich stark, nicht übermässig intelligent. Einfach normal. Und das macht ihn so sympathisch. Denn als er auf einmal merkt, dass er nicht mehr durchschnittlich ist, führt dies zu übermässiger Freude. Vollkommen nachvollziehbar!
Bei Nicks neu gefundenen besten Freund, Bruce, bin ich dagegen etwas ratlos. Er taucht einfach aus dem Nichts aus, scheint selbst keine Verbindung zwischen dem Kometen in seinem Garten und sich selbst herstellen zu können und bleibt ziemlich flach. Das ist aber auch kein Wunder, auf 110 Seiten ist es einfach nicht möglich grosse Ausführungen über die Charaktere zu machen.

Der Schreibstil des Autors ist sehr einfach gehalten. Es ist keine Wissenschaft ihn zu lesen, was das Buch zu einer tollen Zwischendurch-Lektüre macht. Doch nicht nur das. Er ist lustig und wirkt dabei überhaupt nicht gezwungen! So fliegt man nur so über die Seiten und ehe man sich versieht hat man das Buch beendet.

Dies wäre auch mein grösster Kritikpunkt. Obwohl, oder gerade deswegen, das Buch so einfach zu Lesen ist, hat mir das Buch auf Grund seiner Kürze nichts gegeben. Ich kann nichts aus den Ereignissen mitnehmen und irgendwie war das ganze ziemlich Morallos (im Gegensatz zu den DC/Marvel Comics die immer wieder intelligente Sätze raushauen - "Aus grosser Kraft folgt grosse Verantwortung", usw.). Und genau aus diesem Grund muss ich leider bei den Punkten zurückschrauben.

Fazit:
Eine unterhaltsame Kurzgeschichte für Zwischendurch. Ich werde mir, wenn ich die Zeit dazu finde, die nächsten Bände vornehmen, da mir der Schreibstil zugesagt hat.

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